Kurzbiografie

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In Oberammergau am 21. Januar 1867 als fünftes Kind eines Oberförsters geboren, wuchs Ludwig Thoma im einsam gelegenen Forsthaus an der Isar auf. Aufgrund diverser Autoritätskonflikte musste der junge Thoma häufig die Schule wechseln. Das Studium für Forstwissenschaft brach er nach einem Jahr ab.

Nach seinem Studium in Rechtswissenschaft in München und Erlangen arbeitete er als Anwalt in Dachau und München. 1899 war er Mitarbeiter des „Simplicissimus“ und ab 1907 Mitherausgeber des“März“. Für die Zeit des 1. Weltkrieges meldete er sich zum freiwilligen Einsatz als Sanitäter.

Bis 1921 entstanden zahlreiche Werke, durch die er die herrschende Scheinmoral anprangerte und seine Verachtung gegenüber der Schwäche und Dummheit des Kleinbürgertums, als auch gegenüber dem chauvinistischen Gehabe des Preussentums kundtat. Die Schriften enthielten auch zahlreiche antisemitische Hetzartikel. Der politische Satiriker verstarb am 26. August 1921 in Rottach/Tegernsee.